Zur Generalversammlung des Kirchenchores St. Elisabeth in der Seelsorgeeinheit Pforzheim Buckenberg gehört es, dass vor der eigentlichen Zusammenkunft der Gottesdienst festlich mitgestaltet wird. Danach versammelten sich aktive und passive Mitglieder im Pfarrsaal unter der Kirche. Der Vorsitzende Dietmar Jansen begrüßte und zum Einstieg sang der Chor unter der Leitung von Sergej Klein das „ Vaterunser „ nach dem Satz von Nicolas Kedrov. Der Präses, Pfarrer Georg Lichtenberger, nahm anschließend die Ehrungen vor. Er lobte dabei das Einbringen des Chores bei vielen Gelegenheiten im Laufe des Kirchenjahres und die lebendige Gemeinschaft. Aufeinander Hören stellte er dabei als wichtig heraus, ehe er die fleißigsten Sängerinnen und Sänger der insgesamt 69 Proben und Aufführungen mit einem Präsent auszeichnete. Die Eifrigsten waren dabei Maria Morczinek, die nie fehlte sowie Alice Matuschek, Klaus Jansen, Hermann Schricke und Bernhard Zelinka, die fast immer zur Stelle waren. Auch für die Mitglieder, die weite Wege zurücklegten und von Königsbach, Eutingen, Büchenbronn und Huchenfeld den Weg zu den Proben und Aufführungen fanden, gab es eine Flasche Wein. Daneben für alle Vorstandsmitglieder und Funktionsträger sowie ein Präsent für den Dirigenten Sergej Klein. Die Schriftführerin Erika Andres spiegelte mit ihrem Bericht auf anschauliche Weise das bewegte Jahr wider. 13 Gottesdienste an Fest und Feiertagen bis hin zum Dekanatschortag in St. Antonius und eine Bereicherung des Gottesdienstes in der Liebfrauenkirche in Dillweißenstein und beim Ausflug in Baiersbronn waren durch entsprechenden Chorproben auf die Reihe zu bringen. Herausragende Ereignisse im Leben des Chores waren dabei die „ Missa Africana „, immer wieder erklang auch das Magnificat aus Haiti und vor allem die Uraufführung der a capella Messe, der „ Missa brevis in A Dur „ von Sergej Klein erforderte viel Zeit und Mühe und war an Weihnachten der Höhepunkt der Chorleistung. Susanne Götz hatte auch im vergangenen Jahr wieder gewissenhaft stets die Noten eingeheftet und auch der Jahresausflug nach Baiersbronn und Alpirsbach bleibt vielen in bester Erinnerung. Das traditionelle Nachsitzen nach den Proben bei einem gemütlichen Beisammensein trägt zu dem guten Miteinander bei. Der Kassenwart Siegfried Grießmayer machte seine Sache wieder ordentlich, was ihm auch die Kassenprüferin Brunhilde Ring bescheinigte. Susanne Götz, die den Geburtstagsdienst regelmäßig wahrnimmt, wurde mit einem Blumenstrauß geehrt. Das Haitiprojekt der Gemeinde bedachte der Chor mit einer Spende von 350 Euro. Die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig. Beim Komponieren muss man nur eine Melodie erfinden, die zuvor noch keinem eingefallen ist, brachte es Siegfried Grießmayer an Sergej Klein gewandt auf den Punkt, der dem Chor für seine Geduld nicht nur dankte sondern auch wieder ein neues Projekt im Auge hat, das Jugendband und Chor einander näher bringen soll. In diesem Jahr will sich der Chor wieder an den Hochfesten mit entsprechend einstudierten Messen einbringen. Neu im Dekanat ist der Dekanatsvorstand den Pfarrer i. R. Klaus Bundschuh, Kirchenmusikdirektor und Bezirkskantor Mathias Kohlmann und der Vorsitzende des Kirchenchores St. Elisabeth Dietmar Jansen bilden. Im März st hier eine Vollversammlung mit den Verantwortlichen im Dekanat angedacht und Ende 2012 oder Anfang 2013 wieder ein Dekanatschortag. Auch sonst will man die Zusammenarbeit der einzelnen Chöre stärken. Dietmar Jansen dankte nochmals allen, die sich in die Gemeinschaft einbrachten und befasste sich dann mit einer Kurzanekdote über das Hineinwachsen eines neuen Mitglieds in eine eingefleischte Gemeinschaft. Danach war Zeit für einen gemeinsamen Imbiss den Sergej Klein mit schwungvollen Melodien würzte. co